Skilja optimiert Datenbank Back-End seiner VINNA Prozessplattform

Die Enterprise Prozessplattform VINNA der Skilja GmbH wird für die Optimierung der Dokumentenverarbeitung eingesetzt und verarbeitet Dokumente vollautomatisch mit Hilfe von KI-Methoden in Aktivitäten wie OCR, Klassifikation, Validierung und Datenanreicherung oder auch kundenspezifischen Microservices. Als Grundlage dient eine SQL-Datenbank wie Microsoft SQL Server oder Oracle in der untersten Schicht. Das erlaubt eine transaktionssichere Verarbeitung von hunderttausenden von Dokumenten täglich. Durch diese hohen Durchsatzraten wird dem Lastmanagement eine zentrale Aufgabe zuteil. Insbesondere vor dem Hintergrund der weiteren Skalierbarkeit und den resultierenden Kosten für Hardware und Lizenzkosten wünschten sich die Anwendungsentwickler der Skilja eine Optimierung der Datenbank. Skilja wählte dafür die Partner for Performance als Spezialisten für die Analyse und Optimierung aus. Gemeinsam gelang es, die Plattform weiter zu verbessern und für zukünftige Anforderungen zu wappnen. Zugleich ergibt sich aus der optimierten Verarbeitung von Dokumenten ein attraktiver Kundennutzen und damit ein Wettbewerbsvorteil für den Anbieter.

Reduktion des Ressourcenverbrauchs um 90 %

Die Ausgangslage vor der Optimierung war von zwei wesentlichen Problemen geprägt. Zum einen lag eine besondere Herausforderung in der spezifischen Verwendung der Datenbank. So greifen die meisten Anwender nicht nur zur Suche darauf zurück, sondern nutzen sie ebenso zum Schreiben von Aktualisierungen. Alexander Goerke, Geschäftsführer von Skilja, erklärt:

„In vielen Installationen werden darauf mehrere Millionen Transaktionen pro Tag in einem typischen Prozess mit mehr als 100 Schritten ausgeführt“.

Zum anderen fehlte im Haus die tiefgreifende Expertise über SQL-Datenbanken und die spezifische SQL-Entwicklung im Backend. Unter diesen Voraussetzungen begann die Optimierung. Der erste Schritt bestand darin, die SQL-Instanz Konfiguration zu überprüfen und Best Practice sowie lastspezifische Einstellungen vorzunehmen. Im Folgeschritt dann die Indizes so anzupassen, dass sie den genannten Herausforderungen gerecht werden und den Spagat aus hohen Aktualisierungsraten sowie Lesezugriffen optimal erfüllen. Durch die Erfahrung, das Wissen und die DBPLUS Performance Monitor Software gelang es, die Datenbanklast um mehr als 90 % zu senken – und damit direkt den Ressourcenverbrauch in dieser Größenordnung zu minimieren.

Positive Effekte auf die weitere Optimierung

Aus der Zusammenarbeit mit der Partner for Performance ergab sich für die Skilja ein weiterer Vorteil. In einem Folgeschritt war es den Entwicklern durch die zuvor gewonnenen Erkenntnisse möglich, die Abfragen und Vorgehensweisen weiter zu optimieren und dadurch eine zusätzliche nachhaltige Leistungssteigerung zu erzielen. Durch die Hilfe der Datenbank-Experten gelang es damit, das volle Potential zu nutzen, das sich aus dem Umstand ergibt, die Abfragen selbst modifizieren zu können.

Professionelle Herangehensweise als Weg zum Erfolg

Die zweite Herausforderung betraf die Herangehensweise an die Datenbankentwicklung. Es fehlte an den Werkzeugen und der Expertise, um Schwachstellen systematisch zu identifizieren und auszubessern. Dies wurde durch die Zusammenarbeit mit der Partner for Performance im Kern verändert. Hierzu erfolgte zunächst ein Wissenstransfers zwischen den SQL Spezialisten auf der einen und den Softwareentwicklern auf der anderen Seite. Zudem konnte mit dem DBPLUS Performance Monitor genau das richtige Werkzeug für die bestehende Herausforderung eingesetzt werden, um Schwachstellen aufzudecken. Jakob Ziegler, Lead Software Engineer der Skilja GmbH, fasst zusammen:

„Durch die Hilfe konnten wir die problematischen Datenbankabfragen konkret aufzeigen und erklären und waren nicht mehr auf Vermutungen angewiesen.”

Die positiven Effekte des Projekts in der Übersicht

Das Engagement der Partner for Performance für das Produkt VINNA hat rückblickend mehrere positive Effekte hervorgebracht. Insgesamt wurde der Ressourcenverbrauch um 90 % reduziert. In der Folge beschleunigte sich die Prozessdurchlaufzeit erheblich. Zugleich verringerten sich die Kosten für Hardware und Datenbanklizenzen für Kunden spürbar. Dadurch ist es dem Hersteller nun möglich, die weitere Skalierung bei überschaubaren Kosten sicherzustellen. Sowohl die Partner for Performance als auch die auftraggebende Skilja GmbH zeigen sich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Geschäftsführer Alexander Goerke betont:

„Insgesamt war die Zusammenarbeit sehr zielführend und reibungslos und wir sind froh, dass wir mit Herrn Roedeske einen kompetenten Partner für technische Datenbankfragen gefunden haben.“.

Über das Unternehmen Skilja GmbH

Die Skilja GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf Analyse, Verarbeitung und Verständnis von Dokumenten spezialisiert hat. Die junge und innovative Firma aus Freiburg im Breisgau bietet ihren Kunden hier Digitalisierungslösungen, um mit KI-Methoden im Posteingang und der Dokumentenverarbeitung große Datenmengen zu analysieren, Erkenntnisse zu gewinnen und daraus (zum Teil automatische) Entscheidungen abzuleiten. Grundsätzlich ist das Thema Automatisierung in der Dokumentenverarbeitung wesentlicher Schwerpunkt der Unternehmensausrichtung. Mit der Laera Komponentenbibliothek und der Plattform VINNA bieten die Freiburger zwei Systeme, die von Kunden weltweit eingesetzt werden. Die Module ermöglichen zum Beispiel die ultraschnelle Klassifikation von Dokumenten in 10 ms und die Datenextraktion aus komplett unstrukturierten Dokumenten. Neben der Produktentwicklung gehört auch die Prozessberatung und die Durchführung von Projekten zum Leistungsportfolio der Skilja GmbH.

Weitere Informationen unter www.skilja.com

Fähigkeiten

Gepostet am

8. Januar 2020